Holzbau in Bayern: Tillystraße

Willkommen in der Holzzeit

Willkommen in der Holzzeit

Die Bayerischen Staatsforsten errichten in der Tillystraße in Regensburg ein Wohnhaus in Holzbauweise. Ökologisch, klimafreundlich und mit einem regional verfügbaren Werkstoff errichtet, entstehen 33 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von zusammen über 900 Quadratmetern. Das Waldunternehmen setzt mit dem Neubau die Segel in Richtung Zukunft, in Richtung Holz-Zeit. Nachwachsende und nachhaltig verfügbare Werkstoffe werden künftig immer wichtiger. Das Leuchtturmprojekt in Regensburg ist auch ein Symbol für den Weg in eine nachhaltige Zukunft. 

  • 700
    Verbaute Holzmenge
  • 1200 to CO₂
    werden durch die Verwendung von Holz beim Neubau Tillystraße eingespart
  • 50 %
    Primärenergie werden durch die Verwendung von Holz gegenüber konventionellen Gebäuden eingespart
  • 1
    Holz wächst jede Sekunde in Bayern nach
  • In 12 Min.
    ist das Holz für die Tillystraße nachgewachsen
  • 5 Mio. m³
    Holz werden jährlich im Bayerischen Staatswald genutzt. Mehr als 6 Mio. fm wachsen nach.

Die Zukunft wird aus Holz gebaut

Holz ist der älteste Werkstoff der Menschheitsgeschichte. Und der modernste. Es ist vielseitig einsetzbar und erlebt daher gerade verdientermaßen eine Renaissance. Das Material hat alles, was ein Rohstoff bieten kann. Es ist klimaneutral, es wächst vor unserer Haustür, es ist nachhaltig erzeugbar. Durch die Ernte und Weiterverarbeitung in der Region entstehen Arbeitsplätze im Handwerk. Gerade strukturschwächere Regionen profitieren davon.

Holzbau ist ideal für die innerstädtische Nachverdichtung. Viele Teile können vorgefertigt werden, die Bauzeit wird so verkürzt.

Thomas Feigl, Architekt

Holzarten und deren Nutzungsmöglichkeiten

Fichte hat eine gelblich-weiße Farbe, ist matt glänzend und hat eine leichte Maserung.
Fichtenholz ist weich, leicht, elastisch und tragfähig.
Es ist bestens als Bau- und Konstruktionsholz geeignet, aber genauso für den Innenausbau für Dachstühle, tragende Wände und Decken, aber auch für Fußböden, Wand- und Deckenverkleidungen, Treppen und Einbaumöbel.
Die Farbe des Holzes reicht von blass-gelblich bis rosa-braun. Bei älteren Bäumen findet sich oft ein sogenannter "Rotkern".
Buchenholz ist hart, glatt und robust. Dank seiner homogenen Struktur ist es gut zu verarbeiten und behandeln. Wegen seiner hohen Druckfestigkeit wird es oft für Fußböden und Treppen, aber auch für Möbel, Türen und Furniere verwendet.
Tannenholz ist weiß-gelblich, teils mit grauem oder grauviolettem Farbschimmer und dunkelt durch Licht nach.
Es hat vergleichbare Eigenschaften wie Fichte, ist aber feuchtigkeitsbeständiger und ohne Harzaustritt. Das Holz findet als Bau- und Konstruktionsholz Verwendung, aber auch für Fenster, Türen, Treppen, Fußböden oder Fassaden.
Eichenhholz ist hell- bis mittelbraun, ihre Jahrringe sind sichtbar. Das Holz ist sehr hart und widerstandsfähig und eignet sich deshalb hochwertige Möbel oder Rahmenwerke, Türen, Treppen, Tore, Decken, Fenster sowie in Parkett- und Riemenböden.
Eichenpfähle können ganze Städte tragen, etwa Venedig oder Amsterdam.
Lärchenholz ist blass rötlich, ihr Kernholz gelblich, rötlich oder orangebraun. Es dunkelt durch Licht nach.
Lärchenholz gilt von Natur aus als extrem dauerhaft und beständig. Zudem ist es sehr hart und schwer, aber dennoch gut zu verarbeiten. Es wird als Bau- und Konstruktionsholz sowie für Fenster, Garagentore, aber auch Parkett- und Dielenböden verwendet.
Das Splintholz der Douglasie ist weiß bis gelblich-grau, ihr Kernholz hellgelblichbraun bis rotbraun und - bei geringem Gewicht - sehr dauerhaft und hart.
Es wird als Bau- und Konstruktionsholz verwendet, oft im Außenbereich für Terrassen, Balkone und andere Vorbauten. Außerdem für Wandverkleidung, Fassadenelemente und Haustüren.

Holzbau ist die Zukunft

Holzbau boomt weltweit. Vom einfachen Einfamilienhaus bis zum Hochhaus: Der Werkstoff Holz ist wie gemacht für den Hausbau. Die hohe Stabilität bei geringem Gewicht lässt eine schlankere Bauweise zu, was letztlich bis zu zehn Prozent mehr Wohnraum bei gleicher bebauter Fläche bedeutet. Kein Wunder also, dass die Zahl der Holzbauten langsam aber sicher steigt. Holzbau ist die Zukunft.

Die Tannenhütte bei Garmisch: Wovon König Ludwig träumte, haben die Bayerischen Staatsforsten realisiert. Eine Hütte am Wank, oberhalb von Garmisch, erbaut aus heimischer Tanne. Die Architektur schlägt eine Brücke zwischen Tradition und Moderne, sie greift die traditionelle alpenländische Bauweise auf und transferiert sie die Gegenwart.
24 Stockwerke und eine Gesamthöhe von 84 Metern: Das Holzhochhaus (kurz: HoHo) bietet mitten in Wien Wohnungen, Büro und ein Hotel. Der Holzanteil liegt bei beeindruckenden 75 %, Decken und Wände bestehen teils aus naturbelassenem Holz. Die Teileröffnung des Gebäudes findet im Juni 2019 statt, die ersten Mieter sind bereits eingezogen…
Der Baumwipfelpfad Steigerwald schlängelt sich auf einer Länge von 1.150 Metern durch alle Etagen des umgebenden Waldes bis zum Gipfel, einem 42 Meter hohen Aussichtssturm. Jeder Meter, den man auf dem sanften Aufstieg zurücklegt, eröffnet neue Perspektiven auf den Wald, seine Bewohner – und nicht zuletzt auch auf den Werkstoff Holz.
Der Konferenzsaal der "Word Intellectual Property Organization" (WIPO) in Genf bietet Platz für 900 Delegierte. Wand- und Deckenflächen aus Holz bieten nicht nur eine gute Akustik, sondern schaffen auch eine angenehme Atmosphäre in dem 5.800 Quadratmeter großen Saal.
Der "Metropol Parasol" in der Altstadt von Sevilla gilt als die größte Holzkonstruktion der Welt. Wo vorher eine Markthalle aus dem 19. Jahrhundert stand, überspannt seit 2012 das Holzbauwerk auf einer Länge von 150 Metern einen Platz in der Altstadt. Das Design wurde mit dem renomierten "Red Dot Award" ausgezeichnet.
Ein Dach über dem Kopf für 20 Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg der Bayerischen Staatsforsten. Das Gebäude hat ein Fläche von gut 300 m2 und wurde in Holzständerbauweise errichtet. Das Holz kommt – natürlich – aus dem Fichtelgebirge. Die traditionelle Außenfassade aus Lärchenschindeln zeigt, was Holz auch im Außenbereich leisten kann.

Holz neu entdeckt

Der Trend, dem die Bayerischen Staatsforsten in der Tillystraße ein Beispiel hinzufügen, ist keineswegs völlig neu. Nachdem über einige Jahrzehnte Beton und Stahl das Bauen dominiert haben, wird der uralte Werkstoff Holz seit einigen Jahren neu entdeckt. Weltweit entwickeln und schärfen Architekten ihre Philosophie im Umgang mit Holz. So baut beispielsweise der japanische Star-Architekt Kengo Kuma große Teile des neuen Olympiastadions in Tokyo in Holzbauweise und begründet das damit, dass sich das Holz besser in die umgebenden Parks einfügt. Beim Bau eines Meditationshauses in Oberbayern schaffte es Kuma, die Grenzen von Gebäude und Wald zu überwinden und ein Bauwerk zu errichten, das den Wald im Gebäude aufnimmt. 

Das Meditationshaus in Kranzbach taucht ein in die umgebenden Natur und nimmt diese in sich auf. (Foto: Anneliese Kompatscher)

Holzbau fängt beim Waldbau an

Der Wald hat eine ganze Reihe von Funktionen: Er ist Lebensraum für fast unzählbar viele Arten. Er ist Erholungsraum für die Menschen. Und er ist Holzlieferant, hier wachsen die Tische, Stühle und Bretter von morgen. Und natürlich auch die Holzhäuser. Der Wald ist damit auch ARbeitsplatz für die Fortwirte, die die Bäume ernten. Für die Rückeunternehmer, die die Stämme aus dem Bestand an die Waldstraße bringen. Und für die Fuhrunternehmer, die das Holz schließlich aus dem Wald und in die Sägewerke transportieren. 

Der Wald ist aber auch Wirkungsstätte für die Förster, die alle oben genannten Waldfunktionen in Einklang bringen. Für einen gesunden, zuwachsstarken, gemischten und gut strukturierten Wald braucht es im Wesentlichen drei Dinge: Licht, eine Motorsäge und viel Sachverstand. Mit dem Licht steuert der Förster den Waldbau, verschafft dem einen Baum mehr Wachstum und entnimmt einen anderen, weniger geeigneten. Letztlich wird so der Wald der Zukunft geschaffen. 

Was leistet eigentlich ein Hektar Wald?

50 Tonnen
Ruß und Staub/Jahr

Pro Hektar filtern Wälder jährlich bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre.

7,4 Kubikmeter
Stärkeres Totholz

10 Stück
Biotopbäume

0,4 Stück
Starke Laubbäume

Rund 13 000 Arten leben bei uns im Wald. Davon sind alleine 4 500 Arten an Totholz gebunden - darunter 50 Prozent der waldbewohnenden Käferarten und 1 500 Pilzarten. Allein an der Eiche sind über 1 000 Insektenarten zu zählen. Durch aktiven Nutzungs- und Verwertungsverzicht in bewirtschafteten Wäldern wie die Anreicherung von Totholz (im Staatswald im Schnitt 7,4 Kubikmeter stärkeres Totholz/ Hektar), den Schutz von Biotopbäumen (im Staatswald durchschnittlich 10 Stück/ Hektar naturnaher Wald) und den Erhalt von starken Laubbäumen (derzeit 282 000 Stück im Staatswald, Tendenz steigend) leisten wir einen aktiven Beitrag, die natürlichen Lebensräume vor allem von Wald bewohnenden Arten zu erhalten und zu verbessern.

Baumartenverteilung nach Fläche

Fichte 44% Tanne 2% Kiefer 17% Sonstige Nadelhölzer 4%


Buche 17% Eiche 6% Sonstiges Laubholz 5% Edellaubholz 5%

Die auf diesem Hektar idealisiert dargestellten Baumartenanteile entsprechen der aktuellen Baumartenverteilung nach Fläche im gesamten bayerischen Staatswald.

15 Meter
Erholungswege

Mehr als 9 000 Kilometer Wanderwege, 3 500 Kilometer Radwege, knapp 300 Kilometer Reitwege und 150 Kilometer Lehrpfade gibt es im bayerischen Staatswald.

3,7 Tonnen
Steine und Erden/Jahr

Im bayerischen Staatswald wurden 2012 3 Mio. Tonnen Bodenbestandteile gewonnen. Vor allem Steine, Sand und Tone.

0,1 Arbeitsplätze

190 000 Menschen leben in Bayern direkt und indirekt vom Wald. Waldarbeiter, Schreiner, Holzhändler und viele mehr. Bezieht man diese auf die Gesamtwaldfläche in Bayern, dann gibt ein Hektar Wald 0,1 Beschäftigten Lohn und Brot.

100 000 Kubikmeter
(Trink-)Wasser

Je nach Baumart bildet ein Hektar Wald zwischen 80 000 und 160 000 Kubikmeter neues Grundwasser. Nicht umsonst liegen 141 000 Hektar der rund 280 000 Hektar Wasserschutzgebiete in Bayern im Wald - davon mehr als die Hälfte im Staatswald.

7,2 Festmeter
Holz/Jahr

Auch wenn 8,5 Festmeter pro Jahr und Hektar nachwachsen: Wir ernten nicht mehr als den nachhaltigen Hiebsatz: Je Hektar sind das 7,2 Festmeter. Totes Holz verbleibt als wichtiger Lebensraum im Wald. Gleiches gilt für wichtige Nährstoffe.

0,1 Stück
Wild/Jahr

Im bayerischen Staatswald werden jedes Jahr mehr als 50 000 Rehe, Wildschweine und Hirsche erlegt. So sollen sich die natürlicherweise vorkommenden Bäume im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen (wie etwa Zäune) natürlich verjüngen.

10,6 Tonnen
CO₂-Bindung/Jahr

Das nachwachsene Holz speichert große Mengen CO2. Abhängig ist das von der Baumart und den Bedingungen vor Ort. Wälder in den gemäßigten Breiten mit einem mittleren Alter von 55 Jahren binden 10,6 Tonnen CO2. Jährlich. Optimal ist es, wenn das Holz genutzt wird und daraus ein Dachstuhl oder Tisch entsteht. So lässt sich pro Festmeter Holz rund eine Tonne CO2 viele Jahrzehnte speichern.

15 – 30 Tonnen
O₂/Jahr

Ein Hektar Laubwald setzt pro Jahr 15 Tonnen Sauerstoff frei, ein Nadelwald sogar 30 Tonnen.

Holz für den Bau

Holz für den Bau
Holz für den Bau

Bevor Holz am Bau oder beim Schreiner eingesetzt werden kann, steht es als Baum im Wald und wächst vor sich hin, meint man. In Wirklichkeit folgt alles einem sehr langfristigen Plan. Von den Planungen der heutigen Förster profitieren die Menschen in zwei bis drei Generationen.

Alles eine Frage der Planung
Alles eine Frage der Planung

Den Wald so zu bewirtschaften, dass man Holz ernten kann, dass er vital bleibt, dem Klimawandel gewachsen ist und Erholung bietet, ist möglich. Die Ziele für die nächsten zwei Generationen sind schon gesteckt.

Inventur
Inventur

Spezialisten der Bayerischen Staatsforsten nehmen in regelmäßigen Abständen den Bestand der 41 Forstbetriebe auf und schauen dabei genau hin: Wieviel Fichte gibt es hier, wieviel Tanne und wieviel Buche? Wie hoch ist der Zuwachs? Welche Baumart ist in welchen Alters- und Stärkeklassen wie stark vertreten, was hat sich seit dem letzten Mal verändert? Aber auch Naturschutzrelevantes wie die Menge an Totholz oder die Anzahl an Biotopbäumen wird festgehalten. Jeder Betrieb wird in der Regel alle zehn Jahre einer solchen Inventur unterzogen. Die Daten werden meist an den immergleichen Stichprobenpunkten gesammelt, insgesamt gibt es im bayerischen Staatswald 200000 davon, damit die erhobenen Daten vergleichbar sind.

Forsteinrichtung
Forsteinrichtung

Die Daten der Inventur sind die Grundlage für die Forsteinrichtung, die Planung des Forstbetriebs für die in der Regel nächsten zehn Jahre. Sie legt fest was im Staatswald wie umgesetzt werden soll. Wo kann was und wieviel auf welche Weise geerntet werden? Wieviel muss gepflanzt werden, wo verjüngt sich der Wald natürlich? Welche Bestände müssen durchforstet werden, damit die Zielbäume sich optimal entwickeln können? Wo muss sich die Zusammensetzung der Baumarten verändern? Im Zug des Waldumbaus werden Reinbestände reduziert, der Anteil an Laubholz und Tanne erhöht. Eine junge Eiche aber braucht mehr Licht als eine Buche oder Tanne; solche Dinge muss der Förster bei der Umsetzung berücksichtigen.

Umsetzung im Revier
Umsetzung im Revier

Bei seinen Gängen durchs Revier markiert der Förster die Bäume entsprechend ihrer Bestimmung: Bäume, die zur Durchforstung entnommen werden sollen, ebenso wie die sogenannten Zielbäume, die bis zur optimalen Erntereife stehen bleiben und besonders geschont werden sollen. Auch Biotopbäume werden markiert– ökologisch wertvolle Bäume, die beispielsweise schon Nisthöhlen aufweisen, damit sie stehen bleiben und alt werden können. Desweiteren werden Bäume gekennzeichnet, die vom Borkenkäfer befallen sind und rasch gefällt werden müssen. Auf dem Toughbook, einem besonders robusten Tablet-Computer, hat der Förster die Forsteinrichtung sowie sämtliche Pläne und Daten für sein Revier gespeichert und kann direkt vor Ort neue Daten einpflegen.

Ernte
Ernte

Die Ernte ist die Domäne der Forstwirte. Je nach Lage, Größe und Art werden die Bäume mit dem Harvester oder mit der Motorsäge gefällt. Die Säge kommt besonders in schwierigem Gelände oder bei sehr starken Laubbäumen zum Einsatz, die der Harvester nicht mehr bewältigt. Sicherheitskleidung, Helm und gründliche Ausbildung an der Säge sind Pflicht; trotzdem ist die Arbeit gefährlich, Umsicht ist deshalb vonnöten. Vor allem aber Wissen und Erfahrung: Die Bäume müssen so fallen, dass sie möglichst keinen Schaden anrichten. Ein falsch gesetzter Schnitt kann auch die Qualität eines Stammes mindern.

Das Produkt
Das Produkt

Das geerntete Holz wird im Wald auf sogenannten Poltern aufgeschichtet. Dabei werden die entasteten Stämme nach Qualität sortiert, von A bis D. Bauholz ist meist Qualitätsstufe B und C; es darf beispielsweise nur eine gewisse Anzahl und Stärke von Ästen enthalten. Bauholz wird sowohl als Vollholz verwendet als auch als Bestandteil von Leimbindern, also verleimten Balken, die eine höhere Festigkeit aufweisen und für Großstrukturen unabdingbar sind. Absolut makelloses Holz wird für besondere Zwecke verwendet, etwa für Furniere oder für Musikinstrumente; als Bauholz ist es in der Regel zu wertvoll. Natürlich gibt es noch weitere Verwendungen für Holz, etwa als Industrie- oder Brenn- und Energieholz.